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Plasmanitriertechnik Dr.Böhm - eine kurze Information
Die Oberflächenhärtung
mit geringsten Maßänderungen gewinnt heute in der gesamten metallverarbeitenden
Industrie mit ihrer hohen Anforderung an Qualität und eng bemessenen
Bearbeitungszeiten immer größere Bedeutung. Nach einer Wärmebehandlung
sind maßhaltige Stahl-Bauteile gefordert, die keine oder nur geringste
Nacharbeit bedürfen.
Eine Lösung ist das Plasmanitrieren oder auch Plasmanitrocarburieren,
wobei innerhalb einer stickstoffhaltigen Gasentladung ein Nitrieren von
Stahlbauteilen bei relativ geringen Temperaturen möglich ist. Selbst
bei niedrigen Temperaturen angelassene Stähle sind mit geringster Verringerung
der Kernhärte nitrierbar. Durch die gebildete Nitrierschicht wird der
Verschleiß- und Korrosionswiderstand der Oberflächen erhöht.
Stahlabhängige Nitrierhärtetiefen von bis zu 0,6mm bei noch akzeptablen
Behandlungszeiten sind erreichbar. Dabei ergeben sich je nach Legierungsgehalt
Oberflächenhärten bis zu 1200HV.
Beim Plasmanitrieren mit Nachoxidation wird nach dem Nitrierprozeß
die Oberfläche oxidiert. Es entsteht eine schwarze attraktive Eisenoxidschicht.
Diese Variante kann als Ersatz für Nitrieren und anschließendes
Brünieren dienen und hat gegenüber nur Nitrieren eine erhöhte
Korrosionsbeständigkeit.
Passivierte Oberflächen (hochlegierte Edelstähle, Titan) sind
behandelbar, da während des Prozesses diffusionshemmende Oberflächenschichten
(Oxide) beseitigt werden. Wahlweise sind die hochlegierten Edelstähle
unter weitestgehenden Erhalt der Korrosionsbeständigkeit bei mittleren
Härten oder unter Verlust der Korrosionsbeständigkeit bei sehr
hohen Oberflächenhärten mit gutem Verschleißschutz behandelbar.
Neben der Lohnbehandlung von Einzelteilen und Serienteilen werden Entwicklungsarbeiten
zu neuen bzw. speziellen Behandlungstechnologien durchgeführt. Eine
ständig wachsende Zahl von zufriedenen Kunden aus Chemnitz, Dresden,
Zwickau, Plauen, Leipzig also v.a. Sachsen und überregional aus Bayern,
Hessen, Niedersachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg also
fast ganz Deutschland zählen zu den Kunden der Plasmanitriertechnik
Dr. Böhm.
Ein weiteres Arbeitsgebiet stellt die atmosphärische Plasmabehandlung
dar.
Metalloberflächen und Kunststoffoberflächen können mittels
atmosphärischer Gasentladung gereinigt und aktiviert werden. Von metallischen
Oberflächen werden anhaftende Fette und Adsorptionsfilme entfernt.
Kunststoffe können vor einer Lackierung oder Verklebung zur Haftungsverbesserung
aktiviert werden. Diese Reinigung und Aktivierung läßt sich mit
einem vorhandenen mobilen Gerät u.U. vor Ort oder auch im Vakuumrezipient
bei uns im Hause durchführen. Besonders großflächige Güter,
wie Folien oder Textilien, können so bei entsprechender Anpassung der
Gerätetechnik schnell und kostengünstig für eine nachfolgende
Beschichtung/Verklebung vorbereitet werden.
Die Firma Plasmanitriertechnik hat sich seit Gründung 1996 zu einem
zuverlässigen Partner für Maschinenbau, Fahrzeugbau, Werkzeugbau,
Vorrichtungsbau, Sondermaschinenbau und Automobilzulieferer auf dem Gebiet
der Plasmawärmebehandlung und Oberflächenbehandlung entwickelt.
Kapazitäten für das Plasmanitrieren werden stetig aufgebaut, um
der wachsenden Nachfrage nach dieser Oberflächenhärtungsmöglichkeit
begegnen zu können. Desweiteren werden verschiedene Leistungen zur
Weiterbearbeitung der nitrierten Oberflächen vermittelt, wie Polieren
und Hartstoffbeschichten. Ein Abholservice besteht auf Wunsch ebenfalls.