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In Ergänzung zu unserer regulären Geschäftstätigkeit in der Lohnwärmebehandlung und dem Anlagenbau betreiben wir regelmäßig Forschung und Entwicklung in den Fachgebieten der Werkstofftechnik, der Plasmatechnik und aus dem Maschinenbau. Wir entwickeln unsere Verfahren und Prozesse stets fort. Dabei greifen wir auf neue Erkenntnisse der Wissenschaft und unsere langjährige Erfahrung zurück.

 

zim 4c klein

Im Rahmen des in 2017 erfolgreich abgeschlossenen ZIM-Einzelprojektes „Entwicklung einer Anlagentechnologie zum Plasmanitrieren und Entfetten von Schüttgütern“ wurde eine spezialisierte Plasmanitrieranlage zur Behandlung von Schüttgütern entwickelt.

Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen ist nun auch die Behandlung von Werkstücken möglich, für die ein Plasmanitrieren vorher zu teuer oder generell ungeeignet war. Beispiele hierfür ist die Behandlung von Kugeln für Kugellager oder das Plasmanitrieren von Federn. Die Prozesse werden auf die individuelle Bauteilgeometrie abgestimmt. Das erlaubet eine kosteneffiziente Werkstückbehandlung für Kleinteile bis zu einem Gewicht von ca. 100g.

ESF & SAB (hoch)

Mit Ende des Jahres 2016 haben wir ein durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) und die Sächsische Aufbaubank (SAB) unterstütztes Projekt abeschlossen. Im Rahmen des Projektes wurde ein Angestellter als InnoExpert gefördert.

Projekttitel: Verbesserung der Ressourceneffizienz und Produktivität in der industriellen Teilereinigung

Beschreibung: Das im Unternehmen durchgeführte Plasmanitrieren erfordert eine gründliche Vorreinigung der zu behandelnden Werkstücke. Aufgabe des geförderten InnoExpert ist die Gestaltung optimaler Reinigungskonzepte und Anlagentechnik mit einem effizienten Wasserpflege- und Aufbereitungskonzept. Mit dem Reinigen verbundene Abfälle sollen reduziert und die Wirtschaftlichkeit gesteigert werden.

Reinigungsanlage Koaleszenzölabscheider

Plasmaelektrolytische Verfahren basieren auf dem Leidenfrost-Effekt. Mit Hilfe eines Stromflusses durch Werkstück und Elektrolyt bildet sich eine Dampfblase um das zu behandelnde Werkstück. In Folge des konstant anhaltenden Stromflusses wird der Dampf ionisiert. Es bildet sich ein Plasma um das Werkstück. Die innerhalb des Plasmas ablaufenden Vorgänge und die Bestandteile des Elektrolyten bestimmen den Effekt auf das Werkstück.


Das Video zeigt ein aktives Plasma eines Testaufbaus.

In Kooperation mit unseren langjährigen F&E-Partnern können wir Ihnen Anlagen zum Plasmapolieren anbieten. Dieses Verfahren ist speziell für Edelstahl geeignet und ist in der Lage eine höhere Oberflächengüte als konventionelles Elektropolieren zu erzeugen.