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Oxidation

Zur Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit kann nach dem Plasmanitrieren oder Plasmanitrocarburieren zusätzlich eine Oxidation des Werkstoffes erfolgen. Es bildet sich eine 1 – 2 µm dünne Oxidschicht aus Fe3O4 (Magnetit). Die Oberfläche erhält ein anthrazitfarbenes bis schwarzes Aussehen. Die Nachoxidation wird als letzter Verfahrensschritt direkt nach dem Plasmanitrieren/Plasmanitrocarburieren durchgeführt. Es wird in ein zusätzlicher Behandlungsschritt und der Abkühlvorgang in einer oxidierenden Atmosphäre ausgeführt. Dabei wird die oberste Lage der erzeugten Verbindungsschicht in die schützende Oxidschicht umgewandelt.

Danach darf keine weitere Bearbeitung des Teiles erfolgen. Je nach Gestalt der behandelten Teile ist nach dem Plasmanitrieren und Oxidieren eine Beständigkeit im Salzsprühversuch von bis zu 300 h möglich. Angewendet wird diese Verfahrensvarianten bei plasmanitrierten Teilen aus niedriger legierten Werkstoffen, die sowohl verschleiß- wie korrosionsbeständig sein müssen. Das sind beispielsweise Getriebespindeln, Hydraulikzylinder oder verschiedene Fahrzeugteile.

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